In Zeiten des Klimawandels und steigender Preise für Energie denken viele Hausbesitzer über die Installation einer Photovoltaikanlage nach, denn Sonnenenergie ist unerschöpflich verfügbar und trägt maßgeblich zur Reduzierung von CO2-Emissionen bei. (Tipp auf Hörzu gefunden: Reportage auf Vox im TV-Programm heute abend) Viele schrecken jedoch die hohen Kosten für die Installation einer solchen Anlage ab. Wie hoch sind die Kosten tatsächlich und wann haben sie sich amortisiert?
Die Kosten für die Einrichtung einer Photovolatikanlage können nicht pauschal ermittelt werden. Sie hängen von der Art der Solarmodule ab, wobei zwischen Dünnschichtmodulen, monokristallinen und polykristallinen Modulen unterschieden wird. Die Kosten für die Module schwanken daher zwischen knapp 6000 und 8500 Euro für die Versorgung eines Einfamilienhauses mit einem Jahresbedarf von 4000 Kilowattstunden. Für den Wechselrichter und zusätzliche Komponenten werden noch mal zwischen 2000 und 3000 Euro fällig, die Installationskosten schlagen mit ca. 500 bis 800 Euro zu Buche. Mit Gesamtkosten von etwa 12000 Euro ist zu rechnen. Jährlich kommen Kosten von etwa 2 Prozent der Gesamtkosten für Wartung, Versicherung, Zählermiete usw. hinzu.
Ab wann sich die Anlage tatsächlich rentiert ist schwer zu sagen und hängt u. ;a. vom Energieertrag, der Höhe der Einspeisevergütung und den Anschaffungskosten ab. Bei einer Anschaffung ohne Finanzierung rechnet man mit einer Amortisation nach etwa 9 bis 11 Jahren.





29. Januar 2012
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