“Immer mehr Menschen setzen bei der Gestaltung ihres Schlafzimmers auf das optische Highlight: Ein Himmelbett. Der Ursprung der Himmelbetten liegt im Mittelalter. Sie dienten für die wohlhabenden Gesellschaften tagsüber als Sitzgelegenheit und nachts als geschützte Schlafstätte.
Die Idee eines solchen Bettes ist simpel. Ein einfaches Bett bei dem die vier Eckpfosten verlängert sind. Gewöhnlich sind diese durch einen Kranz verbunden und können mit verschiedenen Stoffen bespannt werden. Der Stoffhimmel, der dadurch entsteht, hält die Wärme im Bett und sorgt für einen erholsamen Schlaf. Oftmals sind an den Seiten der Himmelbetten Schals oder Vorhänge angebracht, welche das Bett zusätzlich verdunkeln und eine romantische Atmosphäre schaffen. In solch einer Abtrennung, welche vor ungewollten Blicken schützt, fühlt sich der Mensch meist sicherer und kann besser schlafen. In südlicheren Gegenden stehen Himmelbetten auch unter freiem Himmel, sodass der Stoff vor allem gegen lästige Insekten schützt.
Die klassischen Himmelbetten sind aus Holz und meist mit edlen Schnitzereien verziert. Heute jedoch werden Himmelbetten aus den unterschiedlichsten Materialien angeboten. Ob aus Metall, Kunststoff oder Flechtwerk; für jeden Geschmack ist etwas dabei. Die Auswahl der Stoffe ist groß. Typisch für Himmelbetten sind leichte Stoffe, wie Seide oder Tüllstoff. Aber auch schwere Vorhänge aus Samt und Leinen kommen oft zum Einsatz. Mit ihnen wird das Himmel Bett fantasievoll gestaltet.
Himmelbetten müssen also nicht massiv und wuchtig erscheinen, sondern können auch das moderne Schlafzimmer verschönern. Damit kann jeder die Vorzüge eines Himmelbettes genießen und einen besinnlichen und sanften Schlaf finden.
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4. Oktober 2011
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